Zum Jahresabschluss ist ein Essay von mir in der W&V erschienen. Thema sind die zunehmenden Übergriffe rechtspopulistischer und rechtsradikaler Akteure auf Marken, Agenturen und ihre Akteure – und die Frage, wie wir uns 2019 dagegen aufstellen.

Die Diskussion um Marken mit Haltung hat im Jahr 2018 mehr denn je an Brisanz gewonnen. Oder um es genauer zu sagen: Marken mit politischer Haltung. Seitdem Rechtspopulisten und Rechtsextreme unsere offene Demokratie kontinuierlich Stress testen, ist der Übergriff auf Marken, Werbeagenturen und ihre Akteure fast schon zu einer Fingerübung für die extremen Ränder geworden. Warum? Weil Marken einfache Ziele sind: Sie sind leicht wirtschaftlich unter Druck zu setzen, sie haben oft keine definierte politische Haltung, und weil sie dadurch oft ins Schwimmen kommen, eignen sie sich bestens zur Bestätigung des eigenen Weltbildes.

2019 wird das, was 2018 schon begonnen hat, sich sicherlich noch ausweiten: Noch unappetitlichere Übergriffe auf alle die, die sich für eine offene, inklusive Gesellschaft einsetzen. Dass Marken langsam aktive Führung in der Verteidigung ihres eigenen Weltbildes brauchen, scheint dabei unbestritten.

In meinem Jahresabschluss-Essay 2018 versuche ich genau das zu thematisieren. Mit einem Rückblick auf ein Jahr, in dem Übergriffe auf Brands zur Norm wurden – und was wir daraus für 2019 lernen müssen. Den Artikel bei W&V gibt es hier.

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